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Schularzt an einer Waldorfschule

Der Schularzt einer Waldorfschule betrachtet ein Kind individuell. Wie ist seine Konstituion, wie sein Verhalten allein und in der Klassengemeinschaft, wie steht sein Temperament in der Klasse da, was sind seine mitgebrachten Stärken und Schwächen.
Durch die Kenntnis der anthroposophisch-medizinischen Menschenkunde kann er das Schulkind umfassender und ganzheitlicher sehen als nur durch die physikalischen und verhaltenseigenen Tatsachen. Er wird so zum individuellen Begleiter eines Schulkindes, zu seinem Helfer, damit die mitgebrachten Fähigkeiten und Schwächen im Zusammenhang mit den pädagogischen Maßnahmen gut entwickelt werden können.

Er untersucht die Schüler und berät sie sowie ihre Eltern und Lehrer. Er ist gedacht als Helfer der Pädagogik, der aus dem medizinischen Gesichtspunkt heraus Kinder sieht.
Aus der Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Arzt erwächst so eine ganzheitliche Betrachtung, die z.B. in einer sog. Kinderbesprechung münden kann. Dort werden aus einer ganzheitlichen - im Idealfall imaginativen und inspirierten Sichtweise – intuitiv sinnvolle, die weitere Entwicklung des Kindes fördernde Maßnahmen erarbeitet.

Einseitigkeiten, Schwächen der basalen Sinne, Entwicklungsstörungen, Mobbing, Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Konzentrationsschwächen sowie allgemeine Schulprobleme gehören zum Aufgabenbereich des Schularztes.
Als Mitglied des Lehrerkollegiums kann er in den Konferenzen die Sicht auf das Kind verstärkt individualisieren und eine mediale Qualität in die Schulgemeinschaft einbringen.

Dr. med. Stefan Görnitz war langjähriger Schularzt der Rudolf-Steiner-Schulen in München (2002 bis 2008) und Salzburg (2004 bis 2009).